BARF Ratgeber

Hallo, ich bin Kalo, der beste Hund der Welt!
Ich liege hier im Wohnzimmer meiner Menschen und sinniere über das Leben. Es ist Abend, Mama steht in der Küche und Papa schaut Fußball. Wie so oft. Bis das Essen fertig ist, möchte ich Euch an meinen Hundeerkenntnissen teilhaben lassen.

Ein Thema liegt mir besonders an meinem Hundeherz:

Die Ernährung

  • Gute und gesunde Hunde werden uralt. Die seelische Balance kann ohne die körperliche nicht und umgekehrt.
  • Wölfe oder Hunde, die wild in der Natur leben, reißen alles: Mäuse, Ratten, Kaninchen, Lämmer oder Rehkitze. Mir persönlich tun diese Kumpels leid, weil sie von den Menschen gehasst und gejagt werden. Aber was sollen sie tun? Es ist ja nicht böse, sich ein Beutetier zu schnappen und aufzuessen. Damit haben sie alle Nährstoffe, die ein Fleischfresser braucht. Und das sind wir Hunde nun mal. Wir sind keine Veganer und wollen das auch nicht werden, davon würden wir Mangelerscheinungen und schlechte Laune bekommen. Das ist die Natur, möchte man sagen. Artgerecht, möchte man hinzufügen. Und was gibt es Schöneres, als am Abend mit unseren Hundeeltern im Wohnzimmer auf unserer Hundedecke zu liegen, eine Serie oder einen Krimi im TV zu schauen und an einem fleischigen Knochen zu knabbern. Übrigens würde kein Wolf oder Hund der Welt auf die Idee kommen, seine Beute zu grillen oder zu kochen. Das tun nur die Menschen. Keine Ahnung, warum.
  • Jetzt ist es nur so, dass sich im Laufe der Jahrhunderte niemand Gedanken um Hundeernährung gemacht hat. Domestizierte Hunde waren Begleiter auf der Jagd oder Wachhunde. Sie mussten essen, was bei ihrer Familie auf den Tisch kam, Essensreste eben. Kartoffeln, Nudeln und mit etwas Glück totgekochtes Fleisch. Igitt. Kein Jagdhund hat jemals ein rohes Rebhuhn in seinem Napf gesehen, das er gejagt hat. Okay, ich auch nicht.
  • Seit dann später die Futtermittelindustrie ihren unglaublichen Gewinn witterte, schossen Dosen- und Trockenfutter aus dem Boden. Die Industrie und die Werbung machten Herrchen und Frauchen weiß, dass es ganz einfach ist, einen Hund gesund zu ernähren. Tierärzte bekommen Provisionen, wenn sie in ihren Praxen diverse teure „gesunde“ Futtersorten anbieten. Das Frauchen eines Hundekumpels dachte lange Zeit tatsächlich: Je teurer, desto besser, und das Gewissen war rein.
  • Die Discounter haben sich diesem Wettbewerb angeschlossen. Ihr Motto ist: „Billiger ist besser und trotzdem gesund.“ Was für ein Quatsch. Sie mischen ganz einfach Getreide oder Sägemehl (ja, Sägemehl!!!) dazu, um ihre eigenen Kosten gering zu halten.

Intelligente Hundeeltern füttern B.A.R.F. (= Biologisch Artgerechte Roh-Fütterung).

Wir haben Euch in tollen und informativen Artikeln alles zusammengestellt, was Ihr über das Barfen wissen müsst:

Kalo? Wieso ausgerechnet Kalo?

„Kala“ ist Griechisch und bedeutet „gut“. Ich bin ein Hund aus Zypern, dort wird Griechisch gesprochen, daher weiß ich das. Ich bin ja nicht blöd. Ich bin als junger Hund nach Deutschland gekommen, hatte also Zeit genug, auf Zypern von meiner Hundemama Griechisch zu lernen. „Kali mera“ heißt übersetzt „Guten Morgen“ oder „Guten Tag“. „Kali spera“ würde „Guten Abend“ bedeuten, mit „Kali nichta“ wünscht man sich eine „Gute Nacht“. Die Grammatik der griechischen Sprache überspringen wir jetzt mal. Die hat noch nicht einmal meine Mama ganz verstanden, und die ist sehr schlau. „Kalo“, so mein Name, bedeutet also „der Gute“. Meine Mama hätte mich eigentlich „Kalissimo“ nennen sollen, das ist zwar eher Italienisch als Griechisch, aber ich bin nun mal der beste Hund der Welt.

Jeder Mensch möchte den besten Hund der Welt und jeder Hund will der beste Hund der Welt sein.

Das ist so. Punkt. Also beginnen wir.

Welche Vorteile haben wir, wenn wir gute Hunde sind?

  • Wir werden geliebt. Herrchen und Frauchen geht das Herz auf, wenn sie uns sehen und das spüren wir. 
  • Wir müssen nicht an der Kette oder in einem Zwinger leben, weil die Menschen keine Angst vor uns haben. Wir haben unseren Hundeschlafplatz im Wohnzimmer oder im Schlafzimmer unserer gemeinsamen Wohnung. Wir gehören zur Familie und fühlen uns wohl und geborgen.
  • Unsere Menschen genießen Spaziergänge oder große Ausflüge mit uns und wir haben viel Bewegung und Schnüffelerlebnisse. „Zeitung lesen“ nennen wir Hunde das.
  • Wir dürfen überall mit dabei sein. Ob in der Stadt, bei anderen Hundekumpels, beim Kaffeekränzchen mit Oma oder Freunden. Wir wissen uns zu benehmen und bleiben auch vor einer roten Fußgängerampel stehen. Das ist unser Freifahrtschein.
  • Nur auf Weihnachtsmärkte, Großveranstaltungen oder gar Feuerwerke mögen wir gar nicht mit. Da bleiben wir mit Freude zu Hause.

Gutes Benehmen und Gehorsam hat mich meine Mama auf Zypern natürlich nicht gelehrt. Wie auch, ich war ja noch ein Baby. Aber meine jetzigen Eltern haben mir alles beigebracht, was ich als guter Hund wissen muss.

Bereits als Junghund ist ein Lob das Größte. Wir wollen ja lernen, wir wollen dazu gehören, wir wollen geliebt werden. Dafür geben wir alles, wenn man uns lässt. Wir brauchen die Zeit unserer Menschen. Der eine Hund mehr, der andere weniger. Junge Hunde lernen schneller, ältere Hunde benötigen mehr Zeit oder Geduld.

Warum eigentlich BARFeGO?

Heutzutage wird ja alles neumodisch bezeichnet. Ein Kaffee zum Mitnehmen heißt jetzt „Coffee to Go“, die Pizzaschnitte auf die Hand nennt sich „Pizza ’n Go“. Also, man kauft sich etwas und geht. Selbst ein Tanz- und Musikstil läuft nicht unter „kurzes Kleidchen und Kullern“ sondern unter „Rock ’n Roll“. Verstehe einer die Menschen. 

BARFeGO hat sich diesem Trend angeschlossen. BARFeGO bedeutet nichts weniger, als dass Ihr unser Hundemenü aussucht, bestellt und bis vor die Haustür geliefert bekommt. Im Raum Krefeld sogar innerhalb von 2 Stunden. Wie bei Eurem Lieblingspizzalieferservice. BARFeGO hat keine Mindestbestellmenge und keinen Aufschlag für die Zustellung. Wir Hunde können also jeden Tag etwas anderes probieren, bis Ihr wisst, wie der Hase läuft. Oder das Huhn. Oder das Pferd.

Sorry, ich muss Schluss machen. Mama hat das Essen fertig. Also auch meine Hundemahlzeit. 

Heute gibt es ein Fertigmenü mit Rind und Huhn. Lecker, lecker, lecker. 

So viel Zeit muss sein: Schnüffelt ruhig mal durch BARFeGO, ich werde Euch von Zeit zu Zeit Gesellschaft leisten.

Tschüüüüüßßßßß und bis bald wieder, Euer Kalo.

Hier noch ein paar interessante Artikel rund um die Hundeernährung:

Futtermittelallergie beim Hund

Dec 22, 2022 Norman Ostgathe

Jeder Mensch kratzt sich, wenn es irgendwo juckt. Das ist ein natürlicher Reflex. „Nicht kratzen, waschen!“ pflegten unsere Großeltern mahnend zu sagen. Klar, wenn wir wochenlang nicht duschen und unsere Haare waschen, dann juckt irgendwann die Haut. Das wird uns zivilisierten Menschen jedoch kaum noch passieren, unser Geruchssinn ist Sauberkeit gewöhnt und niemand möchte mit rümpfenden Nasen in der Disko oder im Supermarkt konfrontiert sein. Das wäre zu peinlich.

Essensreste sind kein Hundefutter

Dec 20, 2022 Norman Ostgathe

Jedes Kind freut sich auf Weihnachten, im wahrsten Sinne des Wortes wie ein kleines Kind. Alle Kinder schreiben Wunschzettel an den Weihnachtsmann, das Christkind oder schlicht an ihre Eltern. Man könnte meinen, Kindern geht es nur um Geschenke. Und um Weihnachtsplätzchen, klar um Weihnachtsplätzchen.

Insektenfutter für Hunde - Hypoallergene Ernährung?

Nov 15, 2022 Norman Ostgathe

In vielen Ländern der Welt gehören Insekten seit jeher auf jeden Speiseplan. Unsere Scheu und der Ekel sind für diese Menschen völlig unverständlich. Heuschrecken, Schmetterlinge oder Käfer werden gekocht, gebraten oder roh verzehrt.

Hunde vegan ernähren: Ein Hund klärt auf

Oct 06, 2022 Norman Ostgathe

Mein liebes Frauchen hat vor einigen Jahren Bekanntschaft mit dem Thema „vegane Ernährung“ gemacht: Ihre Freundin hatte gesundheitliche Probleme, Allergien und Unverträglichkeiten. Lauter Symptome, die Menschen bekommen, wenn sie Zeugs fressen, das sie nicht vertragen. Darum heißt das ja auch „Unverträglichkeit“. Durchfall, Bauchkrämpfe, Hautausschläge. Selbst schuld, möchte man meinen.