Wir bauen eine Maus

Wir bauen eine Maus

„Katzen würden Mäuse kaufen.“

So lautet der Titel eines Bestsellers von Hans-Ulrich Grimm. Er deckt darin die skrupellosen Machenschaften in der Futtermittelindustrie auf. Wer dieses Buch gelesen hat, möchte seiner Katze kein industrielles Futter mehr geben. Aber, was tun? Beginnen wir von vorne.

Katzen sind Raubtiere.

Kitten BARF

Wer von uns hat noch nicht mit jungen Kätzchen gespielt und fand das einfach süß. Wir verkennen allerdings den Ernst der Lage: Die Kitten trainieren die Jagd. Das tun sie instinktiv, weil es lebensnotwendig für sie ist. Unsere Schnur mit dem Knöpfchen am Ende, die Angel mit der Feder, Papierkügelchen und selbst der Laserpointer sind für unsere Winzlinge Trainingseinheiten. Wir übernehmen die Rolle der Katzenmutter.

Warum füttern wir dann nicht auch wie eine Katzenmutter?

Das Grundnahrungsmittel von Katzen sind Mäuse. Das hat einen natürlichen biologischen Grund: Katzen sind die einzigen Säugetiere, die Taurin nicht selbst bilden können. Taurin ist das Abbauprodukt von Aminosäuren und essenziell für den Körper und dessen Entwicklung.

Mäuse besitzen den höchsten Tauringehalt aller Beutetiere. Danach kommt lange nichts, erst bei Hühnerherzen können wir wieder von einem nennenswerten Tauringehalt sprechen, die Herzen anderer Tiere folgen.

Weitere beliebte Beutetiere von Katzen sind Vögel, Ratten oder auch mal ein junges Kaninchen. Auch Insekten stehen auf ihrem Speiseplan. Katzen haben ja keinen Rechner, an dem sie den Tauringehalt ablesen können, Katzen haben Hunger und wollen leben. Sie fressen ihren Fang komplett auf, also samt Innereien, Fell, Federn und Knochen. Nur die Galle und der doch sehr harte Kopf bleiben manchmal liegen.

Die Futtermittelindustrie könnte, wenn sie wollte.

Hast Du im Supermarkt oder im Zoofachhandel schon einmal Katzenfutter mit Maus gesehen? Oder mit Rattengeschmack? Trockenfutter aus Spatzen und Kakerlaken? Nein? Echt nicht? Ich auch nicht, aber warum nur?

Eine erste Überlegung betrifft uns Frauchen und Herrchen. Würden wir solche Produkte überhaupt kaufen oder ekeln wir uns? Und genau da setzt die Futtermittelindustrie an. Natürlich setzt sie uns keine Dosen vor die Nase, auf denen eine Ratte abgebildet ist. Wir zucken ja schon zusammen, wenn in asiatischen Ländern Larven, Heuschrecken oder Kakerlaken frittiert und gegessen werden. Trotz netter Dips und Salatbeilage wird doch den meisten von uns bereits bei dieser Vorstellung übel.

Aber wir sind Menschen und können ganz bewusst entscheiden, was wir essen möchten und was nicht. Unsere Katzen und Hunde sind auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, was wir Sensibelchen ihnen in die Näpfe geben. Und genau darin besteht der Profit der Futtermittelindustrie: Es geht nicht um die Bedürfnisse unserer Fellnasen, es geht um Geld und das lässt sich locker durch Werbung für uninformierte Tierhalter verdienen.

Wir werden mit hübschen Filmchen von gepflegten Zuchtkatzen veräppelt, die uns um die Beine streichen, während wir ein Schälchen Futter in den Napf drapieren und mit einem Petersilienzweig garnieren. Diese dankbaren Katzen liegen anschließend bei uns auf der Couch, schauen uns liebevoll an und schnurren. Da geht uns doch das Herz auf und wir fühlen uns in Sicherheit.

Wenn man die immensen Kosten für die Produktion eines solchen Werbespots und die Schalte im Vorabendprogramm zwischen zwei Sokos bedenkt, müssten wir doch eigentlich stutzig werden. Wie können die sich das leisten und trotzdem gesundes Futter produzieren?

Schauen wir uns einmal die Deklarationen auf den Katzenfutterdosen genauer an.

„70 % Fleisch und tierische Nebenprodukte“ hört sich zunächst sehr gut an. 100 % wären besser, aber immerhin. Gut. Allerdings kann sich in „tierischen Nebenprodukten“ so ziemlich alles verstecken. Auf dem Etikett steht dann nicht, dass 65 % aus gemahlenen Hufen, Federn, Schnäbeln, Eutern, Innereien oder verendeten Tieren bestehen kann und lediglich 5 % Muskelfleisch enthalten ist. Und da wird uns nicht schlecht?

Fakt ist: Es gibt kein qualitativ hochwertiges Industriefutter, das kaum etwas kostet.

Genug geschimpft. Zur Sache, Ihr Katzenschätzchen. Werden wir produktiv.

Lebendfütterung ist verboten.

Lebendfütterung von Katzen

Selbst in Zoos oder für Reptilienhalter ist Lebendfütterung verboten. Niemand soll sich am Anblick ergötzen, wenn eine Raubkatze ein Beutetier reißt oder eine Schlange eine lebende Maus verschluckt. Unser Tierschutzgesetz wird immer besser.

Wir können es kaum unterbinden, dass unsere Katzen eine Maus oder einen Vogel nach Hause bringen, tot spielen und verputzen. Ich versuche immer, das Tier zu retten, aber das gelingt nicht immer. Einsperren werde ich meine Räuber jedenfalls nicht, das wäre noch weniger artgerecht.

Womit wir beim Thema wären.

Barf für Katzen

Katzen barfen

Katzen sind ausnahmslos Fleischfresser. Ihr Verdauungssystem und der kurze Darm sind auf rasche Verdauung von Proteinen ausgelegt und können Pflanzen und Kohlenhydrate nicht verwerten. Zudem fehlen die Enzyme zur Spaltung der Zellwände pflanzlicher Komponenten. Eine restlos verputzte Maus enthält 95 % Fleisch, Knochen und Innereien. 5 % entfallen auf den Mageninhalt, der wie das Fell die Ballaststoffe für die Verdauung enthält.

Vitamine, Mineralien und Spurenelemente ziehen sich Katzen nicht aus dem bisschen Gemüse im Magen, sondern aus den Innereien und dem Fleisch. Also ist unsere Rechnung logisch: Wir verarbeiten 95 % Fleisch und 5 % Gemüse oder Obst.

Fleisch ist nicht gleich Fleisch.

Wenn wir keine Futtermäuse verwenden möchten, sind wir auf Schlachterzeugnisse von unserem Metzger angewiesen und das entspricht natürlich in keiner Weise den analytischen Bestandteilen einer Maus. Wir verschonen Euch mit wissenschaftlichen Untersuchungen aus den Laboren und präsentieren lediglich das Ergebnis.

Um eine Maus zu imitieren, brauchen wir:

  • 60 % Muskelfleisch mit mindestens 12 % Fett
  • 15 % Herz, das übrigens auch zum Muskelfleisch zählt, das Herz ist ein Muskel
  • 10 % Mägen
  • 5 % Leber
  • 3 % Nieren und Milz
  • 2 % Lachs
  • 5 % Ballaststoffe, Blut und Wasser

Und wir benötigen einige Supplemente, je nachdem, welche Fleischsorten wir verwenden, dazu später.

Muskelfleisch

Jedes Fleisch, jeder Fisch darf verfüttert werden. Eine strikte Ausnahme bildet Schwein. Ernährungsphysiologisch spricht überhaupt nichts gegen Schwein, im Gegenteil, Schweinefleisch hat schön viel Fett. Aber es kann das Aujeszky-Virus enthalten, das für uns Menschen unbedenklich, für Katzen und Hunde allerdings tödlich sein kann. Dieses Virus ist in vielen Teilen der Welt bereits ausgerottet, aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste und wir haben von Huhn über Lamm bis zum Rind mehr als genug Auswahl.

Das Muskelfleisch muss etwa 12 % Fett enthalten. Eine Katze braucht viel Fett für ihre Körperfunktionen und organische Entwicklung. Sie deckt über das Fett ihren Energiebedarf. Mageres Fleisch ist kontraproduktiv und sollte mit Schmalz oder Hühnerhaut ergänzt werden. Es ist in diesem Fall nicht empfehlenswert, flüssiges Fett über das Futter zu verteilen, die Katze kann dann nicht aussortieren, was sie nicht mag oder verträgt. Vertrauen wir ihr, sie nimmt sich, was sie braucht. Wir stellen auch gerne ein Schälchen Gänseschmalz neben die Näpfe.

Pflanzliche Öle können Katzen nicht verwerten und erzeugen im besten Fall nur Durchfall.

Tierische Öle gehören zu den Supplementen und müssen errechnet werden. Dazu später.

Innereien und Fisch

Herz, Mägen, Leber, Nieren und Milz sind die Träger von Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Ebenso der Fisch, der sowohl die Natrium- und Jodzufuhr sichert als auch reich an ungesättigten Fettsäuren ist.

Sowohl das Muskelfleisch als auch die Innereien sollten von verschiedenen Schlachttieren stammen. Zum einen ist die Zusammensetzung der Proteine unterschiedlich, zum anderen mögen Katzen Abwechslung. Nur Huhn zu füttern wäre nicht nur einseitig, sondern auch eintönig.

Ballaststoffe

Katzen können Gemüse nicht spalten und verwerten, also müssen wir es fein raspeln oder kochen. Ganz davon abgesehen, dass keine Katze in einen Apfel beißen oder freiwillig ein Stück Karotte zu sich nehmen würde. Jubeln wir ihnen die Faserstoffe also unter. Es ist ja nicht viel. Erlaubt sind Salat, Karotten, Beeren oder Äpfel. Auch gequelltes Getreide, geschrotete Leinsamen oder gekochter Reis dürfen gefüttert werden. Tabu sind Kohl und Hülsenfrüchte, sie können Blähungen verursachen.

Was darf die Katze noch essen?

Viele Katzen knabbern gerne Hühnerflügel, Karkassen oder Hühner- und Putenhälse. Das sind nicht nur wertvolle Quellen für Kalzium und Phosphor, sondern reinigen auch auf natürliche Weise Zähne und Zahnfleisch. Der pH-Wert und die Reibung sind ideal zur Vorbeugung von Zahnstein. Das Kauen von Knorpel und Knochen erinnert sie auch an das Knacken von Mäusen und Vögeln.

Auf gar keinen Fall dürfen Katzen gegarte Knochen verzehren. Sie splittern im Darm und können ihn lebensgefährlich verletzen.

Unsere Katze darf auch rohen Fisch fressen, wenn sie ihn mag. Gräten sind nicht per se gefährlich, wir entfernen sie dennoch bei großen Fischen, einfach für unsere eigene Beruhigung.

Immer gerne genommen werden unsere gefrosteten Futtermäuse und Eintagsküken. Diese Tiere werden nach strengen Tierschutzrichtlinien schmerzfrei getötet und können mit gutem Gewissen gefüttert werden.

Krabben und Muscheln haben ebenso wie Geflügelherzen einen hohen Tauringehalt und dürfen je nach Geschmack auch als Leckerli verfüttert werden. Taurin kann nicht überdosiert werden.

Welche Nahrungsergänzungsmittel/Supplemente werden benötigt?

Hier kommt die Liste:

  • Eierschalenpulver (kann man leicht selbst herstellen)
  • Meersalz (Natrium und Jod)
  • Seealgenmehl (Natrium, Jod und Mineralstoffe)
  • Bierhefe (Vitamin B)
  • Taurin (200 mg bis 500 mg pro Tag!)
  • Knochenmehl (Kalzium und Mineralien)
  • Eisenpräparate oder
  • Blut
  • Lachsöl
  • Vitamin D
  • Vitamin E

So, alles klar so weit?

Das waren jetzt zugegebenermaßen ziemlich viel Wissenschaft und etliche Informationen auf einmal. Dabei geht es nur um eine Maus. Aber da es auch um eine gesunde Ernährung unserer Katzen geht, nehmen wir das erst einmal in Kauf und überlegen uns:

Wie beginnen wir?

  1. Wer startet in der Pole-Position?

Hunde fressen alles. Sie auf Barf umzustellen ist easy, sie wedeln mit dem Schwanz, was auch immer im Napf ist. Unsere Katzen sind mäkelig, das kennen wir alle. Worüber sie gestern noch hergefallen sind, schauen sie heute mit ihrem Allerwertesten nicht mehr an. Das kann ganz schön frustrierend sein.

Also geben wir unserer Queen ein paar Tage lang neben ihrem üblichen Futter frisches Fleisch in kleinen Stückchen aus der Hand und beobachten, welche Fleischsorten sie mag. Ich habe noch keine Katze erlebt, die einem Stückchen Hühnerbrust widerstehen konnte. Aber vielleicht ist es bei Eurer Katze ein Hühnerherz oder etwas Lamm?

  1. Flirt mit Barf

Es gibt im Zoofachhandel fertig gemischte Supplemente (Completes), die Ihr in Wasser aufgelöst einfach mit einer Handvoll klein geschnittenem Fleisch mischen könnt. So könnt Ihr mit kleinen Mengen testen, was Eurer Prinzessin auf der Erbse gefällt. Ihr könnt Fleischsorten einzeln füttern oder verschiedene Sorten mischen. Das ist allerdings keine Dauerlösung und nicht Sinn der Sache. Je nachdem, was Ihr gerade testet, kann beispielsweise Kalzium (durch Hühnerhälse oder Karkassen) und Vitamin A (Leber) überdosiert werden. Aber für eine kurze Zeit und nach Packungsanleitung könnt Ihr das machen.

  1. Fertigbarf

Wenn Eure Katze das rohe Futter annimmt, Ihr aber noch nicht bereit seid für das ganz große Werk oder die Fleischsorten noch nicht klar definiert sind, bieten wir Euch in unserem Shop gefrostes Fertigbarf an. Die Portionen sind von Wissenschaftlern ausgewogen zubereitet und haben keinerlei Mangelerscheinungen zur Folge.

Im Raum Krefeld sind die Tüten innerhalb von 2 Stunden bei Euch, wie von Eurem Lieblingsitaliener. Wir haben keine Mindestbestellmenge, Ihr könnt also einfach ausprobieren, welche Menüs bei Euren Fellnasen gut ankommen. Natürlich beliefern wir ganz Deutschland, das dauert manchmal etwas länger, aber das Futter kommt immer tiefgekühlt bei Euch an.

Unser Fertigbarf ist durchaus für eine lebenslange Ernährung Eurer Katzen geeignet. So versorgt Ihr Eure Katze gesund, bequem und einfach.

  1. Die Ernährungsberaterin (Ja, das sind erstaunlicherweise meistens Frauen.)

Ein großer Vorteil, weder Completes noch Fertigbarf zu verwenden ist die größere Flexibilität innerhalb der Komponenten. Ihr könnt viel individueller auf die Bedürfnisse Eurer Katzen eingehen. Muss Eure Katze beispielsweise abnehmen und Ihr reduziert die Futtermenge, braucht sie dennoch die nötigen Portionen an Fett, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Hat eine Katze Vorerkrankungen, könnt Ihr mit den Supplementen „spielen“ und so effektiv Blutwerte oder Krankheitssymptome beeinflussen.

Erfahrene Ernährungsberater stehen Euch gerne zur Seite, schließlich sind wir nicht alle Veterinärmediziner. Sie entwickeln gemeinsam mit Euch individuelle Rezepte und checken regelmäßig die Werte, die Ihr beim Tierarzt mittels Blut- und anderer Tests ermitteln lasst. Anhand dieser Ergebnisse passen sie die Rezepte an, ermitteln Allergien oder Unverträglichkeiten. Mit einer Ernährungsberatung seid Ihr auf der absolut sicheren Seite. Aber niemand macht seinen Job kostenlos.

  1. Jetzt wollt Ihr es wissen?

Auf den ersten Blick hört sich das alles an, als müssten wir 4 Jahre studieren und ein Diplom ablegen. In meinem Gesicht standen damals nur Fragezeichen.

  • Wie viel Taurin auf wie viel Fleisch?
  • Sind da die Innereien schon berechnet?
  • Blut???? Gibt es da keine Alternative? Wofür eigentlich?
  • Wann gebe ich Seealgenmehl? Wann genügt Meersalz?
  • Lachsöl … warum eigentlich Lachsöl?

Keine Angst.

Mittlerweile gibt es im Internet zahlreiche Gruppen und Communitys, deren Mitglieder mit der Bibel des Barfens unter dem Kopfkissen schlafen und sich freuen, wenn sie Euch mit ihrem Wissen helfen können. Sie stellen „Barfrechner“ oder „Barfkalkulatoren“ zur Verfügung. Mit diesen Rechnern wird die Zusammenstellung Eures selbst kreierten Katzenfutters zum Kinderspiel.

https://www.dubarfst.eu/ ist eine der bekanntesten Communitys, deren Barfrechner findet Ihr in den db-Tools als Excel-Datei. Aber das ist nur eines von vielen Foren und Gruppen.

Wie funktioniert so ein BARF-Rechner?

Nicht jeder Kalkulator ist gleich, aber das Grundprinzip ist folgendermaßen:

  1. Zunächst gebt Ihr Alter und Gewicht Eurer Katze ein.
  2. Dann möchte der Kalkulator wissen, welche Fleischsorten Ihr zu füttern gedenkt und welche Mengen Ihr ergattert habt.
  3. Ihr gebt noch ein, welche Knochenbestandteile oder Innereien Ihr zur Verfügung habt. Es wird nicht immer alles gebraucht, aber Ihr habt ja eine Tiefkühltruhe.
  4. Dann drückt Ihr auf den Button und der Kalkulator errechnet Euch ein Rezept mit allen Bestandteilen, die Ihr hinzufügen müsst. Die Mengen sollten genau eingehalten werden, da ist eine Feinwaage von Vorteil.
  5. Dieses Rezept könnt Ihr Euch ausdrucken und loslegen.

In unserem Shop findet Ihr eine riesige Auswahl gefrosteter Komponenten für Euer Barf, das im Raum Krefeld innerhalb von 2 Stunden bei Euch ist. Innerhalb Deutschlands dauert die Lieferung etwas länger, kommt aber immer gefrostet bei Euch an. So seid Ihr flexibel und könnt frei entscheiden, was Eure Katze bekommt.

Vorteile der biologisch artgerechten Rohfütterung

Wir wissen, was im Napf ist und was nicht.

Wir achten bei unserer eigenen Ernährung mittlerweile genau darauf, dass wir wenig oder keine chemischen Zusatzstoffe im Essen haben. Es ist uns bewusst, dass Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, künstliche Aromen oder Salz unserem Körper schadet. Ebenso ergeht es den Katzenkörperchen. Industriefutter kann unsere Fellnasen krank machen und wir bezahlen nicht nur mit Angst, Trauer und Nerven, sondern auch mit der Tierarztrechnung.

Wir haben die maximale Flexibilität.

Wir können individuell auf die Bedürfnisse, Krankheiten oder Unverträglichkeiten eingehen und mit den einzelnen Komponenten „spielen“. Wenn wir eine Dose öffnen, hat die Katze keine Wahl. Sie muss das essen, egal, ob es gut für sie ist oder nicht.

Die Futterportionen sind überschaubar.

Eine Katze benötigt lediglich 30 g/Tag/Kilo Körpergewicht. Das sind bei einer 5 kg-Katze nur 150 g. Dennoch ist die Katze satt und zufrieden, da sie das rohe Fleisch viel besser verwerten kann. Entsprechend gering ist der Kotabsatz, der übrigens nicht stinkt.

Das Futter verdirbt nicht so schnell.

Geben wir Dosenfutter in den Katzennapf, beginnt es nach einer gewissen Zeit zu müffeln. Barf kann einige Stunden stehen, bis eine Katze gedenkt, nach Hause zu kommen. Sie wird es dennoch fressen und unsere Nase wird nicht belastet.

Die Katze wird uralt

Alte Katze barfen

So. Jetzt habt Ihr die Wahl. Wir sind sicher, Ihr entscheidet Euch zum Wohl Eurer Katze.

 

 

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